Presse



Pressestimmen zur Initiative (Auswahl)


Jan Kuhmann:
"Kleinere Regionalzentren: Münster - Münster Modell",
in Publikation: Institutionen der Architekturvermittlung, BTU Cottbus, Lehrstuhl Theorie der Architektur, Prof. Dr. Eduard Führ, Dr. Riklef Rambow (Hrsg.), Wintersemester 2006/07

"Das Stadtmodell kann auf den ersten Blick sehr täuschen. In seiner physischen Erscheinung lässt es sich auf derzeit sieben Quadratmeter reduzieren. Der wichtigste Aspekt ist aber nicht das Modell selbst, sondern die Aktionen und Projekte, die das Modell ermöglichen und unterstützen soll. Das Modell fungiert als Katalysator, der Diskussionen in Gang bringt und fördert. Eingebunden in ein Konzept verschiedener Aktionen soll es die Bürger zu einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrer gebauten Umwelt anregen. Es dient als Instrument der Ausübung von Kritik und zum Aufzeigen von Missständen. Gemessen an der bisherigen Resonanz in der Öffentlichkeit ist das Projekt auf einem guten Wege, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen."


"Architekturvermittlung - Initiative baut Stadtmodell",
in Baunetz, 19.05.2006

"Am 19. Mai 2006 wurde in Münster (Westfalen) eine Initiative vorgestellt, die sich den Bau eines Modells der Stadt Münster im Maßstab 1:500 als öffentliches Gemeinschaftsprojekt auf die Fahnen geschrieben hat. (...) Der Verein versteht das Modell als zentrales Instrument der künftigen Stadtplanung. Dabei wird es gleichzeitig Abbild und Katalysator der dynamischen Entwicklung Münsters sein."


Wolfgang Schemann:
"Eine Stadt als Schachbrett - Verein Münster-Modell stellt sein Projekt in den Arkaden vor / Sponsoren gesucht",
in Westfälische Nachrichten, 20.05.2006

"Es hat etwas von einem Schachbrett: Das Modell, dass die münstersche Innenstadt im Maßstab 1:500 abbilden soll, ist auf 64 Quadrate angelegt.(...) Gestern wurde in den Münster-Arkaden quasi der Eröffnungszug gemacht: Der Verein Münster-Modell stellte die beiden ersten Platten vor. (...) Ein solches Modell sei eigentlich längst überfällig, sagte Stadtdirektor Hartwig Schultheiß mit Blick auf andere Städte. Es sei ein hervorragendes Instrument, so ergänzte Stefan Rethfeld, Architekt und 1. Vorsitzender des Vereins Münster Modell, um mit Schulklassen und Studenten, Investoren und Unternehmen, Politikern und Planern, Architekten und Bauherren über Architektur und Stadtentwicklung ins Gespräch zu kommen.(...) Das ist ein langfristiges Gemeinschaftsprojekt. Das Interesse für Münster-Modell ist groß. (...) Der entgültige Standort steht noch nicht fest. Dem Verein schwebt ein zentraler Raum in der Innenstadt vor, der dann zu einem Ort der Kommunikation über Architektur und Baukultur werden könnte - und wohl auch zu einem festen Bestandteil aller Stadtführungen. (...) Das Modell ist ein Arbeitsmodell, das heißt, es soll und muss immer wieder an die aktuelle Stadtentwicklung angepaßt werden. (...) Vorsitzender Stefan Rethfeld: "Die Stadt wird das Modell verändern – und das Modell wird die Stadt verändern."


Wolfgang Schemann:
"Kommentar: Münster als Modellfall - Reiz- und sinnvoll",
in Westfälische Nachrichten, 20.05.2006

"Ein Stadtmodell im Maßstab 1:500 ist reizvoll – wie man am Publikumsinteresse in den Münster-Arkaden unschwer ablesen kann. In anderen Zeiten hätte man sich vorstellen können, dass die Stadt ein solches Modell bestellt. Aber heutzutage braucht man daran keinen Gedanken zu verschwenden. Zumal das Modell nicht ganz billig ist. Da war es nur konsequent, für die Verwirklichung der Idee einen anderen Weg zu wählen. Der Verein Münster Modell will das Projekt mit Hilfe spendenbereiter Bürger und sponsorwilliger Unternehmer schultern.
Es wäre zu wünschen, dass ihm das gelingt. Denn das Modell ist nicht nur reizvoll, es ist auch sinnvoll: eine Entscheidungsgrundlage für Planer und Politiker, ein Anschauungsobjekt für Bürger und eine Attraktion für Besucher.
Und so wie die Finanzlage der Stadt beschaffen ist, könnte der Verein Münster-Modell überdies noch zum Modell für andere Projekte werden ..."