Presse



Pressestimmen zu den Ortsterminen (Auswahl)


Pressestimmen zur Veranstaltung vom 02.09.2015:

Ortstermin 13:
Vom Bauland zum Wohnraum: Wie soll Münster weiter wachsen?


Martin Kalitschke: "Höher - oder breiter? Diskussion über Stadtentwicklung",
in Westfälische Nachrichten, 04.09.2015

"Volles Haus im Trafo-Häuschen am Buddenturm, wo derzeit das Münster-Modell zu sehen ist. Am Mittwochabend moderierte Stefan Rethfeld vor mehr als 100 Personen ein Gespräch über die weitere Entwicklung der Stadt."

Pressestimmen zur Veranstaltung vom 21.01.2014:

Ortstermin 11:
Hochbunker in Münster: Wie umnutzen?


Martin Kalitschke: "Unbequeme Beton-Kolosse. Münster Modell diskutierte über aktuelle Nutzung und Perspektiven der Weltkriegs-Bunker",
in Westfälische Nachrichten, 23.01.2014

"Über den aktuellen Stand der Bunker-Nutzung und die Perspektiven für die Beton-Relikte aus dem Dritten Reich diskutierten am Dienstagabend mehr als 100 Zuhörer auf Einladung des Münster Modell e.V. "Wir brauchen ein Gesamtkonzept für künftigte Nutzungen", so Münster-Modell-Vorsitzender Stefan Rethfeld. Aktuell ist die Zukunft von vier Bunkern ungewiß."

Dietrich Backmann: "Verkauf von Hochbunkern soll angekurbelt werden. Ambitionierte Investoren gesucht",
in Münstersche Zeitung, 23.01.2014

"Wenn man die steinernen Zeugnisse der europäischen Geschichte zeitgenössisch umwandeln wolle, brauche man neben viel Sägearbeit auch ambitionierte Käufer und Architekten. (...). Doch vor allem hat (der Bunker) Geschichte. (...) Peter Waanders von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), sagte: "Der historische Wert dieser Liegenschaften liegt uns am Herzen."

"Bunker: Schandfleck oder Denkmal?"
Film / Studiogast: Stefan Rethfeld
in WDR Lokalzeit Münsterland, 21.01.2014

"Hochbunker umnutzen?
Podiumsgespräch in Münster", in Baunetz, 17.01.2014


Pressestimmen zur Veranstaltung vom 02.10.2012:

Ortstermin 10:
Die Zukunft der Aa - welche Perspektiven haben Stadt und Fluss?


Peter Sauer: "Schandfleck aus Beton. Experten und Bürger diskutieren: Wie kann die Aa schöner werden",
in Westfälische Nachrichten, 5.10.2012

"Doch für viele Münsteraner und Touristen ist gerade der Betonkanal mit seinem teils meterhohen Wänden ein Schandfleck. Wie man nun die Aa und ihre Ufer in Zukunft schöner machen kann, diskutieren am Dienstag im Collegium Marianum Experten aus Städtebau, Architektur, Landschaftsplanung und Wasserbau mit rund 50 Bürgern. Immer wieder wurden dabei die romantischen Uferauen der innerstädtischen Grachten von Utrecht als Vorbild genannt."

Burkard Knöpker: "Wassersport und Schiffe auf der Aa - Gewässer-Diskussion wirft viele Ideen auf",
in Münstersche Zeitung, 4.10.2012

"In einem sind sich alle einig: Die Aa ist kein Fluss. Sie ist ein Rinnsal (...) Und noch etwas eint alle fünf Herren, die am Dienstagabend im Collegium Marianum an der Frauenstrasse auf dem Podium über das Innenstadt-Gewässer diskutieren: Wir brauchen einen Masterplan."


Pressestimmen zur Veranstaltung vom 20.09.2011:

Ortstermin 9:
Rund um die Petrikirche - Identität des Universitätsviertels


mit: Prof. Dr. Thomas Hoeren (WWU), Dr. Jörg Niemer (Kunsthistoriker und Autor "Vom Domplatz zum Schloss - Die Baugeschichte der Universität Münster, 2010), Prof. Dr. Thomas Sternberg (MdL), Markus Vieth (BLB). Moderation: Stefan Rethfeld

Marian Schäfer: "Das 'verhunzte' Univiertel - Münster Modell lädt zur Diskussion",
in Westfälische Nachrichten, 22.09.2011

"In welche Richtung gehen wir?, stellte Rethfeld am Anfang die entscheidende Frage, wohlwissend, dass das Universitätsviertel seit jeher im Wandel, historisch und architektonisch vielschichtig ist. (...) Verschlafen und verhunzt, so bezeichnete Thomas Hoeren den Zustand in den 80er Jahren. Das, was jetzt an Modernisierung und Umgestaltung passiert, ist mehr als geboten."

Dietrich Backmann: "Ringen um eine gute Architektur für das Uni-Viertel - Viel Kritik an bestehenden Gebäuden",
in Münstersche Zeitung, 22.09.2011

"Zum Disput über die Identität des Universitätsviertels rund um die Petrikirche hatte Stefan Rethfeld, der Vorsitzende des Münster Modell e.V. am Dienstagabend ins Marianum geladen. Ihn treibt die Sorge um die Baukultur an und die Frage, ob die Universität auch durch die Architektur zu einer "Corporate Identity" gelangen könne. (...) Der heutige Prodekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Thomas Hoeren, weiß noch, dass der Campus in den 80er Jahren sehr verschlafen war. Das habe auch an der Architektur gelegen: Es ist viel verhunzt worden im Juridicum, sagte er. Markus Vieth (BLB) sagte: Wir wollen eine Identität stiftende Architektur bereitstellen. In den nächsten Jahren wird er weit über 100 Millionen Euro in Baumaßnahmen der Uni investieren."

"Ist der Campus zu retten? Münster-Modell diskutiert über Architektur im Universitätsviertel",
in Westfälische Nachrichten, 20.09.2011

"Gerade in jüngster Zeit summieren sich vielfältige öffentlich finanzierte Baumaßnahmen im gesamten Gebiet, die der Instandsetzung, Modernisierung sowie der Umnutzung oder auch Erweiterung einzelner Bauten dienen, jedoch einen großen baukulturellen Gesamtzusammenhang nicht erkennen lassen. Wie kann aber das lange Zeit vergessene Gebiet wieder mehr Zusammenhang erfahren? Über welches stadträumliche und architektonische Potenzial verfügt das Areal?"


Pressestimmen zur Veranstaltung vom 18.1.2011:

Ortstermin 8:
Neuer Blick – der Prinzipalmarkt als Bild und Mythos


Günther Moseler: "Stadtexperten gehen mit dem Wiederaufbau des Prinzipalmarkts ins Gericht",
in Münstersche Zeitung, 20.01.2011

"Die Westfalenmetropole Münster wirft sich nirgends derart in Schale wie am Prinzipalmarkt. Dieser nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute innerste Kern ist bis heute ihr Wahrzeichen geblieben. (...) Stefan Rethfeld, Vorsitzender von "Münster Modell", nannte die vordergründig unveränderte Prachtmeile "die DNA Münsters". Doch er betonte den Doppelcharakter der Giebelhäuser, ihr "Davor" und "Dahinter": Ein Foto der Hinterhoflandschaft der historischen Gebäude entzauberte ihren Mythos rasch. Moderne, fast planlos geschachtelte Zweckbauten zwängen und stapeln sich dort auf engstem Raum. Neuorientierung oder Rückbesinnung seien nach dem Krieg die städtebaulichen Devisen gewesen, so die Kunsthistorikerin Dr. Roswitha Rosinski. In Münster zielten die Strategien des Wiederaufbaus ganz auf das ästhetische Ziel eines "noch schöneren Münsters" ab. Instandsetzung und Wiederherstellung der Häuserzeilen ohne allzu penible historische Grundlagenforschung standen im Vordergrund. Münsters Kaufmannschaft machte das Rathaus zu ihrem Markenzeichen, die einst sehr verschiedenen Giebel wurden "zurechtgestutzt", eine "historisch heile Welt" hielt Einzug. Dr. Marcus Termeer, Autor des Buches "Münster als Marke", schärfte nochmals den Blick für die "Erinnerungsfassaden" des Prinzipalmarkts, die eigentlich das Gegenteil bewirkten. Nicht Geschichte, sondern Entrückung des Prinzipalmarkts aus der Gegenwart sei das Anliegen von Architekten, Künstlern und der Kaufmannschaft gewesen. Die romantische Idealisierung sei ein restauratives Symptom, die Renaissance historisierender Architektur sei für Wohlhabende und den touristischen Blick konzipiert - und eine Geringschätzung des Historischen. Eine unglaublich spannende, kontroverse Veranstaltung!"


Lukas Speckmann: "Die DNS für die Stadt - Münster Modell wird mit Diskussion über den Prinzipalmarkt eröffnet",
in Westfälische Nachrichten, 19.01.2011

"Um die Innenstadt ging es auch beim Ortstermin 8, jenem Forum, mit das erweiterte Münster Modell gestern Abend vorgestellt und eröffnet wurde. Thema war ausgerechnet der Prinzipalmarkt, Stefan Rethfeld nennt ihn "eine Art DNS für die Stadt", was den klassischen Begriff der "guten Stube" nicht unerheblich erweitert. Seit immerhin 900 Jahren oder 30 Generationen existiere dieser Straßenzug. Die Frage sei, wie er von der heutigen Generation bespielt werde. Dass die Filialisierung immer mehr um sich greife und Traditionsgeschäfte in den vergangenen Jahrzehnten verdrängt wurden, sei kein gutes Zeichen."


Pressestimmen zur Veranstaltung vom 19.10.2006:

Ortstermin 1:
Auftakt Münster Modell


Peter Sauer: "Lebendige Architektur",
in Münstersche Zeitung, 21.10.2006

"Schon jetzt sind Architekturexperten wie Ulrike Rose, Leiterin des Europäischen Hauses für Stadtkultur Gelsenkirchen, und Friedrich Wolters, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates der Stadt Münster, voll des Lobes über das Modell. Sie spornten mit unterhaltsamen Referaten zu einem neuen Nachdenken über Identität an nach Wolters' stürmisch-vorgetragener Devise "Gestaltung statt Design". (...) Wolters plädierte für eine gestalterische Vielfalt in einer Stadt und warnte vor einem städtebaulichen Ausverkauf nach "Monopoly-Art". Gestalterische Vielfalt und echte Identität vor Ort seien vielmehr die wahren Stärken einer lebendigen Architektur."